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Peter Schmidt wird 70

Peter Schmidt wird 70

Pressemitteilung des BDSW 05 / 2018

Berlin/Bad Homburg – Peter Schmidt, ehemaliger Vizepräsident des Verbandes und heute noch stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppen Hamburg und Bremen, feiert am 6. Februar seinen 70. Geburtstag.

„Peter Schmidt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten wie kaum ein anderer für die Tarifpolitik und die Ausbildung in der Sicherheitswirtschaft engagiert. Im Namen des Präsidiums, des Vorstandes und der Geschäftsführung gratuliere ich ihm herzlich zu seinem „runden“ Geburtstag und wünsche ihm alles Gute und vor allem gute Gesundheit“, so Dr. Harald Olschok, BDSW-Hauptgeschäftsführer.

Schmidt sei zeitgleich in den Landesgruppen Bremen, Hamburg und Niedersachsen Verhandlungsführer und in Schleswig-Holstein und Sachsen „einfaches“ Mitglied in den Tarifkommissionen gewesen. „Mit Augenmaß und großem Sachverstand“, so Olschok, sei es ihm immer wieder gelungen, für beide Seiten tragfähige Tarifabschlüsse zu erzielen.

In Niedersachsen wurde Peter Schmidt 1998 als Nachfolger von Frank Mauersberger zum Vorsitzenden der Landesgruppe gewählt und übte dieses Amt bis 2007 aus. Als Nachfolger von Eggert Finnberg wurde er 1999 zum Vorsitzenden der damals noch gemeinsamen Landesgruppe Hamburg/Bremen gewählt. Nach der Trennung der beiden Landesgruppen im Jahre 2005 blieb er Vorsitzender in Hamburg bis 2010. In Bremen gab er 2013 dieses Amt an Andreas Segler ab. Von 1995 bis 2001 war er Vizepräsident des Verbandes.

Während seiner Amtszeit in Hamburg konnte erstmals eine Kooperationsvereinbarung mit der Polizei in der Freien und Hansestadt Hamburg unterzeichnet werden. Bundesweit einmalig war die Einführung eines gemeinsamen Grundstudiums von Polizei und privaten Sicherheitsdiensten an der damaligen Hochschule der Polizei. Leider sei dieses sogenannte „Y-Modell“ dann auf Druck der Polizeigewerkschaften nach dem Regierungswechsel von Ole von Beust an Olaf Scholz im Jahre 2012 vom damaligen Innensenator Michael Neumann beendet worden, so Olschok.

Schon sehr früh habe Peter Schmidt die Notwendigkeit erkannt, die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Beschäftigten in der Sicherheitswirtschaft auf eine neue Grundlage zu stellen. Er wurde deshalb folgerichtig am 20. Oktober 1998 zum ersten Vorsitzenden des neugegründeten Fachausschusses Ausbildung des BDSW gewählt und hatte dieses Amt 8 Jahre inne. In dieser Zeit sei die Einführung des Ausbildungsberufes Fachkraft für Schutz und Sicherheit gefallen. Seit der Einführung im August 2002 hätten fast 10.000 junge Menschen einen Abschluss erzielt. „Peter Schmidt ist einer der Väter des Ausbildungsberufes“, so Olschok.

Ohne das ehrenamtliche Engagement der Mitgliedsunternehmen des Verbandes könne man die Entwicklung der Branche nicht nachhaltig gestalten. Peter Schmidt, so Olschok abschließend, gehöre zweifellos zu den Herausragenden.

Peter Schmidt ist Geschäftsführer der Wach- und Kontrolldienst Nord GmbH – Wako Nord – in Stade.

Brancheninformationen (www.bdsw.de)
Private Sicherheitsdienstleister in Deutschland beschäftigen bundesweit rund 260.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Im Jahr 2016 wurde  ein Umsatz von ca. 8,62 Mrd. Euro erzielt. Davon entfallen auf die Segmente Geld und Wert bzw. Luftsicherheit jeweils ca. 700 Mio. Euro, insgesamt also 1,5 Mrd. Euro. Für 2017 mit einem Umsatzrückgang von bis zu 5 Prozent gerechnet, weil die Nachfrage für den Schutz von Flüchtlingsunterkünften deutlich zurückgegangen ist. Die im BDSW organisierten Unternehmen bieten vor allem hochwertige Dienstleistungen an. Dazu gehören u. a. Schutz von Kraftwerken und anderen Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur sowie von militärischen Liegenschaften, Pforten- und Empfangsdienste, qualifizierte Objekt- und Werkschutzdienste. Eine stark zunehmende Bedeutung hat die Kombination von moderner Sicherheits- und Überwachungstechnik mit personellen Dienstleistungen („Integrierte Sicherheitslösung“). Der Umsatz beträgt ca. 700 Mio. Euro.