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POL-KN: Gefahrgut-Unfall auf der A 81: dritte Meldung

POL-KN: Gefahrgut-Unfall auf der A 81: dritte Meldung

24.01.2019 – 17:51

Polizeipräsidium Konstanz

Konstanz (ots)

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Geisingen/Engen/A81

Gefahrgut-Lkw geborgen. A 81 wieder für den Verkehr freigegeben.

Nach der abgeschlossenen Bergung eines am frühen Donnerstagmorgen auf der A 81 bei Engen verunglückten Gefahrgut-Lkw konnte die Autobahn zuerst gegen 16.00 Uhr in Richtung Singen und anschließend um 17.45 Uhr in Richtung Stuttgart freigegeben werden. Der Unfall hatte sich gegen 04.40 Uhr auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Engen und Geisingen im Bereich der Ziegelbuck-Brücke ereignet. Der Lenker des mit Gefahrgut (Calciumcarbid) beladenen 40-Tonners überholte in Richtung Stuttgart einen Lastzug und geriet vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern. Das Fahrzeug kippte dabei auf die Seite und blieb quer auf der Fahrbahn liegen. Der eingeklemmte Fahrer wurde von der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit und vom Rettungsdienst mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Aufgrund der Bergungsmaßnahmen und zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer musste die Autobahn zwischen Geisingen und Engen voll gesperrt werden, die Polizei richtete örtliche Umleitungen ein, es kam teilweise zu massiven Verkehrsbehinderungen. Die Fahrzeugführer, die im Bereich der Unfallstelle im Stau standen, sowie die zahlreichen Einsatzkräfte wurden vom Deutschen Roten Kreuz mit warmen Getränken und Essen versorgt. Mit Hilfe von zwei Spezialkränen konnte der Gefahrgut-Lkw gegen 14.00 Uhr wieder aufgerichtet werden. Ein Sachverständiger beurteilte vor Ort die Gefährlichkeit der Lage. Auf Grundlage dieser Einschätzung konnten Polizei, Feuerwehr und beteiligte Behördenvertreter des Regierungspräsidiums die weiteren Maßnahmen zum Ablauf der Bergung treffen. Das Fahrzeug wurde auf einen Tieflader aufgeladen und zu einer Firma in der Nähe abtransportiert. Anschließend mussten die Fahrbahnen gereinigt und auf etwaige Schäden überprüft werden. Bei dem Unfall und den Bergemaßnahmen trat kein Gefahrgut aus, eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.

Urbat, Tel. 07531 995 1017

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